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Piemontweine

Wie gehabt – auch 2009 stellte Italien auf der Düsseldorfer ProWein mit mehr als 700 Ausstellern das zweitgrößte Kontingent, übertroffen lediglich von den deutschen Winzern. Alles, was in Italien vom „Bergweinstaat“ Südtirol im Norden bis ins sonnige Sizilien Rang und Namen hat, war gekommen, um zu siegen, sprich, um gute Geschäfte zu machen.

Die Provinz Alessandria im südöstlichen Teil Piemont hat ausgezeichnete Weine, aber kein großen Namen und deshalb auch in Deutschland nur wenige Kunden. Das müsste doch zu ändern sein, sagte sich Prof. Davide Sandalo, in der Provinz zuständig für die Vermarktung regionaler Produkte.

Auf nach Berlin

Gesagt, getan. Der Professor ließ ProWein einen Tag ProWein sein, düste nach Berlin und stellte im Bocca di Bocca vier der besten Gewächse seiner Region vor. Die meiste Anerkennung erhielten ein Barbera vom Weingut Intersengna (www.vignale.de), dessen Besitzer Uwe-Jens Burchard übrigens aus Deutschland stammt und ein zweiter Barbera vom Weingut Colle Manera. Aber auch die Kreszenzen der Güter La Spinosa Alta und Tenuta La Tenaglia waren nicht von schlechten Eltern.

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