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GSM – Ein Unternehmen im Aufwind

Lange, bevor Berlin erwacht, herrscht auf den Berliner Fruchthof an der Moabiter Beusselstraße bereits Hochbetrieb. Dutzende Gabelstapler drehen in den 30000 Quadratmeter großen Hallen ihre halsbrecherischen Runden. Über 1000 Mitarbeiter sorgen dafür, dass Tonnen von Obst und Gemüse auf den richtigen Platz kommen. Die Kommandos der Männer sind laut und rauh, Zeit für Höflichkeiten gibt es hier nicht.

Zu denen, die auf dem Fruchthof den Ton angeben, gehört die GSM Import-Export GmbH. Das 1980 gegründete Fruchtgroßhandelsunternehmen ist zwar kein Riese seiner Branche, dafür aber ein Beispiel an Qualität, Kompetenz, Service und Zuverlässigkeit.

Gottfried Specker, Gastgeber in Speckers Landkreis in Potsdam und immer noch ein Frühaufsteher, wenn es um erstklassige Ware geht, bestätigt, was viele seiner Kollegen sagen: „GSM weiß, was wir Köche wollen!“  Specker kauft an diesem Morgen Zucchini-Blüten, Tim Lanwerd ist sein Ansprechpartner. Der 26-jährige Berliner hat als Lehrling bei GSM begonnen, Groß- und Außenhandelskaufmann, und er ist nach dem Abschluss geblieben. Stolz zückt er seine Visitenkarte – Leiter Geschäftsentwicklung steht da.

Kaum hat der Potsdamer Gastronom die Halle verlassen, bittet Lutz Rockel um Audienz. Auch Rockel ist so ein Fall für den Tim Lanwerd selbst im größten Stress Zeit hat. Schließlich ist der junge Mann Ein- und Verkäufer bei Elias, einer Institution im Berliner Obst- und Gemüsehandel. Der winzige Laden am Roseneck unter Berlins Feinschmeckern als erste Adresse, wenn es um Obst, Gemüse und Kräuter geht. 1996 hat Elias sein Geschäft zwischen Udo Walz und dem Wiener Café eröffnet, und seitdem ist GSM auch der wichtigste Lieferant des umtriebigen Händlers. Rockel braucht Kumquats aus Südafrika, Limquats aus Spanien, Passionsfrüchte und Pomelos. Lanwerd zeigt auf die Ware. Die Miene des Mannes vom Roseneck verheißt Zufriedenheit. „Alles Top-Ware“, sagt er knapp. Etwas anderes würde er seinen Kunden auch nicht anbieten.

Ähnlich reagiert Maximilian Hauser, Obst- und Gemüsehändler in der Wilmersdorfer Ludwigkirchstraße auf die Frage, weshalb er Aprikosen, Feigen, Melonen und anderes Obst ausgerechnet bei GSM kaufe. „Weil die Produkte gnadenlos frisch und die GSM-Mitarbeiter kompromisslos kompetent sind!“ Spricht’s und wendet sich wieder dem Test letzte Nacht eingetroffener Melonen zu.

GSM, das sind die Anfangsbuchstaben der türkischen Wörter für Lebensmittel, Obst und Gemüse – und damit auch Hinweise auf die Herkunft der Unternehmensgründer. Die starteten vor 30 Jahren auf dem Berliner Fruchthof und übergaben 1996 die Firma an die nächste Generation. Erdal Türker und Hüseyin Akin führen heute die Geschäfte – 33 Mitarbeiter, 15 Lieferfahrzeuge, Kühl- und Lagerhallen, Büros. Ein modernes mittelständiges Unternehmen. Rund 800 Produkte hat GSM im Angebot, aufgeteilt in neun Warengruppen, die Erzeuger kommen aus der ganzen Welt. „Wo wir die beste Ware zu einem guten Preis bekommen können, kaufen wir ein“, sagt Erdal Türker, 37, Kaufmann mit TU-Diplom. Und Hüseyin Akin fügt hinzu: „Gibt’s nicht, ist nicht! Kundenwünsche sind Aufträge, die wir schnell und in hoher Qualität zu erfüllen versuchen.“ Besonders wichtig ist den GSM-Geschäftsführern dabei der direkte Kontakt zu den Erzeugern – gleich, ob sie in Brandenburg oder Übersee zu Hause sind.

Türker und Akin haben ihre Hausaufgaben gemacht, die GSM Import-Export GmbH ist auf einem guten Weg, weil sie die aktuellen Herausforderungen des Marktes meistert.

GSM Import-Export GmbH

Beusselstraße 44n-q

10553 Berlin-Moabit

Tel. 030 – 397 47 91-0

www.gsm-berlin.com

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Die Autorin ist seit 10 Jahren im Auftrag für gutes Essen und Trinken unterwegs.