Inka Eis

Inka Eis & Café heißt der kleine Laden im Schöneberger Kietz, dem der Superlativ gebührt, das ungewöhnlichste Eis der Stadt anzubieten. Algarrobina, Guanabana oder Lucuma heißen einige Sorten, die Inka-Eis-Inhaber Gerhard Eilers aus lateinamerikanischen Früchten herstellt.

Das ist keine Marotte des 69-Jährigen. Eilers wurde in Peru geboren und wuchs in der Hauptstadt Lima auf. 1965 kam er nach Deutschland und arbeitete als Brauereivertreter. Nach seiner Pensionierung machte er die Leidenschaft für exotisches Eis zum Beruf, importierte Fruchtpürees, entwickelte Rezepturen, investierte, probierte und bot bald 20 Sorten an – Milchspeiseeis ohne jegliche Zuschlagstoffe.

Besonders empfiehlt er die drei typischen „Especialidades de latinoamerica“: Lucuma, das nussig und nach Honig schmeckt – Algarrobina aus dem Sirup der Johannisbrotbaumschote mit karamellähnlichem Geschmack  – Chicha Morada, das er aus blauem peruanischem Mais herstellt und nach Heidelbeere schmeckt. Hinzu kommen etliche eigene Kompositionen, etwa Erdbeereis mit Rocota, einer Chilisorte aus Südamerika, Ananaseis mit Minze, Ingwereis mit Granatapfelsirup oder Herba Luisa, ein Eis aus Zitronengras.

Im Winter übrigens bleibt das Café geöffnet. Dann serviert Gerhard Eilers Suppen, hausgemachte Empanadas, das sind gefüllte Teigtaschen, und Tamales, in Bananenblätter eingewickelten Maisteig.

Inka Café & Eis

Belziger Straße 44
10823 Berlin-Schöneberg
http://www.inka-eis.de/

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Die Autorin ist seit 10 Jahren im Auftrag für gutes Essen und Trinken unterwegs.