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afrikanisch – Essen in Berlin

Exotik auf dem Teller

Afrikanisch essen? – Wer diese Frage beispielsweise in London stellt, riskiert die Gegenfrage: Nord-, Süd-, Ost-, West- oder Zentralafrika? Tatsächlich gibt es in der Themsemetropole  nicht nur dutzende afrikanische Restaurants, sondern draußen in Brixton, an der Electric Avenue, sogar einen riesigen Markt, auf dem täglich außer sonntags alles angeboten wird, was die afrikanischen Küchen brauchen – getrocknete Fischköpfe, geräucherte Schweineschwänze, Brotfrüchte, Kassavablätter, Okraschoten, Tarowurzeln. Ähnlich ist es in Paris.

Wer in Berlin afrikanisch essen will, muss länger suchen. Die tip-Speisekarte, der verlässlichste Restaurantführer der deutschen Hauptstadt und mit 1.000 Adressen auch der umfangreichste, listet in ihrer 2012er Ausgabe nur drei Afrika-Restaurants auf: das Bêjte Ethiopia in Schöneberg (Zietenstraße 8), den sudanesischen Nil-Imbiss in Friedrichshain (Grünberger Straße 52) und das ägyptisch-orientalische Marooush in Charlottenburg (Knesebeckstraße 48).

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Die Autorin ist seit 10 Jahren im Auftrag für gutes Essen und Trinken unterwegs.