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Restaurant Serrano

Wer den Wunsch hat, Quinoa authentisch und professionell zubereitet zu probieren, dem empfehlen wir die peruanische Küche des Restaurants Serrano in Berlin-Wilmersdorf, unweit des Ludwigkirchplatzes. Neugierigen Feinschmeckern sei das Serrano auch deshalb ans Herz gelegt, weil man hier viel über den Sabor Latino, den Geschmack Lateinamerikas im Allgemeinen und die Geheimnisse der Küche Perus im Besonderen erfahren kann. Das beginnt – gute Idee! – mit einer Präsentation von Produkten des Andenlandes – Amaranth, Andenkartoffeln, Kiwicha, Maniok, Oca, Quinoa, Tamarinde, Zuckerrohr. Dem könnten, wenn man daran interessiert ist und genügend Zeit hat, interessante Informationen des Inhabers Enrique Serván über peruanisches Essen und danach entsprechende Praxisbeispiele folgen – entweder als Piqueos, das sind peruanische Tapas, oder gleich als großes Menü.
Der 42-jährige Serván kam 1989 nach Berlin, um zu studieren. Seine Neigungen waren allerdings mehr kulinarischer Art, und er lernte Koch. Nach seiner Ausbildung arbeitete er in verschiedenen spanischen und portugiesischen Restaurants, machte sich dann mit dem Pata Negra im Instituto Cervantes in Berlin-Mitte selbstständig und eröffnete schließlich 2010 das erste peruanische Restaurant in Berlin, das Serrano eben.
Feinschmecker Horrmann vermisste bei seinem Kritiker-Besuch zwar den Meerschweinchenbraten auf der Karte, in Peru eine Delikatesse, wir waren auch ohne Cuy (so heißt das Tier dort) zufrieden: Mit Ceviche de Corvina, dem peruanischen Nationalgericht, gegrillten Kalbsherzen und rosa gebratenen Tranchen vom Andenschwein mit dreierlei Quinoa und einem verflucht guten Dip aus der Aji-Chili.

Restaurant Serrano

Pfalzburger Straße 83
10719 Berlin-Wilmersdorf
Tel. 030 – 88 92 44
www.restaurante-serrano.de

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Die Autorin ist seit 10 Jahren im Auftrag für gutes Essen und Trinken unterwegs.