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Fuhrmanns Früchtekorb – Pak Choi

Dass ich vor rund 15 Jahren begann, mich mit Kung Fu und Qi Gong zu beschäftigen, war der Suche nach einem körperlichen und geistigen Ausgleich zu meiner Tätigkeit als Fruchtgroßhändler geschuldet. Und das hat sich tatsächlich gelohnt.

Die Übungen tragen dazu bei, Konzentration und Ausdauer zu stärken, Stress ab- und Energie aufzubauen. Wenn dazu – und jetzt mache ich mal ein bisschen Werbung in eigener Sache – noch eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse kommt, braucht selbst der anstrengendste Beruf weder literweise Kaffee noch schachtelweise Zigaretten.

Das sollte mal gesagt werden – und nun zum Pak Choi, einem grünen Blattgemüse aus der Familie der Kreuzblütler, das zur asiatischen Küche gehört wie der Spinat zur deutschen. Ich bin ein Fan ihrer Gerichte, gleich, ob chinesisch, koreanisch, thailändisch oder vietnamesisch, weil sie vielseitig sind, wunderbar leicht und aromatisch und weil nichts stundenlang zu Tode gekocht wird.

Kurze Garzeiten sind auch für den Pak Choi entscheidend. Dann bleiben die Stiele knackig, die zarten Blätter verfärben sich nicht und die wertvollen Inhaltsstoffe – übrigens doppelt so viele wie im Weißkohl, besonders Kalium, Calcium, Carotin, Vitamin C und einige B-Vitamine – gehen nicht verloren.

Zu Hause habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich Pak Choi auch hervorragend als Salat eignet, am besten kombiniert mit frischem Koriander. Dann kommt sein senfig-würziger Geschmack (er wird ja auch Senfkohl genannt) am besten zur Geltung. Am Rande erwähnt: Obwohl der meiste Pak Choi, auch der, den wir Großhändler hierzulande vermarkten, in China, Japan, Korea und Thailand angebaut wird, kultivieren inzwischen seit ungefähr 10 Jahren auch holländische Gärtner das Gemüse in guter Qualität.

 

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Die Autorin ist seit 10 Jahren im Auftrag für gutes Essen und Trinken unterwegs.