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Was essen die Deutschen am Schreibtisch?

Betriebskantinen, Imbisse mit Monopolverträgen und Snackautomaten stehen zur Auswahl. Die Verköstigung in der Mittagspause kann ganz unterschiedlich ausfallen. Was den hart arbeitenden Bundesbürgern tagtäglich vorgesetzt wird und ob der Veggiday wirklich so schlimm wäre, klären wir hier!

Was essen die Deutschen in der Mittagspause?

Am schlimmsten sind natürlich jene Tage, an denen für die Mahlzeiten überhaupt keine Zeit mehr erübrigt werden kann. Meetings, Projektabschlüsse und Konferenzen lassen den stressgeplagten Deutschen häufig keine andere Wahl, als spät in der Nacht noch schnell eine Tiefkühlpizza in den Ofen zu schieben oder zu fasten. Einen Snack- und Kaffeeautomaten für die Kantine nutzen Arbeitgeber wie Arbeitnehmer, um den akuten Hunger zwischendurch wirkungsvoll zu bekämpfen und die Produktivität aufrecht zu erhalten. Ein Tomatensüppchen oder ein Müsliriegel kann zwar eine vollwertige Mahlzeit nicht ersetzen, doch knurrenden Mägen und Mangelerscheinung kann man auf diese Weise vorbeugen. Große Betriebe bieten allen Angestellten eine günstige Mahlzeit in der Kantine an. Rouladen, selbst gemachte Currywurst, Pommes, Lasagne, Pizza, etwaige Nudelgerichte, Jägerschnitzel, Bratkartoffeln, Germknödel, Hot Dogs und Hühnerfrikassee essen die Deutschen am liebsten. Der Vorschlag aus der Politik, einen fleischlosen Kantinentag einzuführen, sorgte zuletzt für hitzige Diskussionen!

Den Veggiday gibt es doch längst

Der sogenannte Veggieday ist ein Wochentag, an dem sich Arbeitgeber, Kommunen und sonstige Einrichtungen verpflichten, in ihren Großküchen lediglich vegetarische Gerichte zu servieren. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Es ist besser für die Umwelt, die Wirtschaft und die Gesundheit der Arbeitnehmer. Diese Idee fand schnell Befürworter und Gegner. In Großstädten wie Hamburg gibt es solche Tage schon recht häufig. An Veggidays werden zum Beispiel Gerichte wie Chili Sin Carne, Süßkartoffelsuppen, Falafel mit Soja-Knoblauch-Dip oder Soja-Gulasch ausgegeben. Bei den meisten Arbeitgebern kommt das gut an!

 

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Die Autorin ist seit 10 Jahren im Auftrag für gutes Essen und Trinken unterwegs.