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Selbstständig in der Gastronomie

Ohne Kredit geht es meistens nicht

Gastronomiegründer benötigen Kredite – in der Gastronomie ist das nicht anders. Die heutige Finanzwelt bietet neben den bekannten Möglichkeiten einige moderne Optionen, von denen Gründer unter Einhaltung bestimmter Kriterien umso mehr profitieren können.

Viel Vorarbeit für den Startschuss – auch finanziell

Es ist bekannt: Gastronomie-Betriebe können sehr lukrativ sein, erfordern jedoch eine gewisse Investitionsfreude. Die passende Immobilie muss gesucht, gemietet, eventuell umgebaut und eingerichtet werden, Personal muss eingestellt werden, Restaurants mit Außenbereich müssen außerdem an die Außenbestuhlung in Form von Terrassenmöbeln denken. All das kostet Geld, viel Geld, und zwar schon lange bevor überhaupt der erste Euro verdient wurde.

Folglich werden nur die wenigsten Gastronomie-Gründungen aus eigener Kasse finanziert. Ein Kredit ist meistens die Voraussetzung für den Start in die Selbstständigkeit und je fairer der Kredit ausgelegt ist, desto mehr Spielraum ermöglicht er. Interessant dabei: Die Geschäftskredite für KMU befinden sich im Wandel, da sie weitere Faktoren wie Nachhaltigkeit und Ökologie miteinbeziehen. Wer auf diese Punkte Wert legt, kann folglich von finanziellen Vorteilen profitieren. Im Falle der Ethikbank, die sich gemäß ihres Slogans „Faires Geld“ als bestes Beispiel anbietet, haben Kreditnehmer die Wahl zwischen zwei Modellen:

  • Der Geschäftskredit ist ein Investitionskredit über maximal 500.000 Euro; selbst kostspielige Gründungen sind damit möglich.
  • Der Betriebsmittelkredit richtet sich an bereits existierende Betriebe und verhilft diesen zu einem Liquiditätsschub. Ob zur Expansion oder als Überbrückung von schlechten Zeiten, kann der Kredit für die weitere Richtung des Gastrobetriebs entscheidend sein.

Ob Gourmet-Küche oder Konservenfisch spielt jedoch keine Rolle für die Kreditbewilligung; neben einem schlüssigen Geschäftskonzept geht es um die Einhaltung der Richtlinien. Genauer: Die Negativkriterien müssen ausgeschlossen werden, während sich positive Kriterien umso besser auf die Chancen auswirken. Die meisten Negativkriterien sind für Gastronomiebetriebe ohnehin eher unüblich, etwa Zusammenhänge mit Atomkraft, Militärwaffen, Parteispenden oder Korruptionsskandale. Doch auch Tierversuche, Kinderarbeit und gentechnisch veränderte Lebensmittel (auch als Gen-Food bekannt) führen zu einem Platz auf der schwarzen Liste.

Positive Kriterien ganz nach dem Geschmack von Restaurants

Im Gegenzug werden Unternehmen gefördert, die sich für die Umwelt einsetzen, eine vielfältige Belegschaft einstellen und dieser die Weiterbildung ermöglichen, dem Klimawandel entgegentreten und jeglicher Wirtschaftskriminalität bewusst vorbeugen. Offensichtlich: Die Gastronomie bietet perfekte Rahmenbedingungen, um diese und weitere Kriterien zu erfüllen. Wer in naher Zukunft ein Café, einen Imbiss oder ein Restaurant gründen möchte, dem sei das Gespräch mit Anbietern wie der Ethikbank deswegen wärmstens empfohlen.

Titelbild: © istock.com/StockRocket

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