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Corporate Design als Roter Faden

Beim Essen gilt: Das Auge isst mit! Das Gleiche gilt für das Konzept des Restaurants: Je besser das Gesamterlebnis von Essen und Atmosphäre abgestimmt ist, desto eher werden die Gäste Ihres Restaurants wiederkommen. Besser noch, ihre zufriedenen Kunden werden für Sie durch Mund­-zu-­Mund-Propaganda die Werbung übernehmen. Bis dahin ist es allerdings ein langer Weg und es muss viel Arbeit in Ihr Restaurant gesteckt werden. Deshalb müssen Sie kontinuierlich Geld in die klassische Werbung investieren. Wie schon Henry Ford sagte: „Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.“ Zu den Klassikern gehören unter anderem Flyer, Kundenstopper, Werbeanzeigen und Visitenkarten. Damit alles einheitlich aufeinander abgestimmt ist, sollte ein Style­Guide verwendet werden.

Wie sorgen Sie für Konsistenz bei der Gestaltung?

Damit es einen roten Faden gibt, der sich durch das gesamte Konzept zieht ­ von der Küche, zum Service bis hin zum Design ­ sollten Sie sich durch einen Grafikdesigner ein
Style­Guide oder Corporate Design Manual erstellen lassen. Es ist egal, ob Sie ein Bistro mit Fingerfood oder ein Sterne­Restaurant mit Haut Cuisine betreiben. Der Gast sollte beim Betreten Ihres Restaurants schon wissen, welches Speisenangebot ihn erwartet, noch bevor er die Karte aufgeschlagen hat. Das Design der Einrichtung sollte die zu erwartende Qualität wiederspiegeln.
Das Style­Guide ist Ihr Leitfaden für alle Design relevanten Dinge. Es enthält die zum Konzept passenden Farben, Wort­ und Bildzeichen und hilft bei der Gestaltung von Geschäftspapieren, Werbemitteln, Ausstattung, Internetauftritt und sogar der Berufskleidung ihrer Angestellten. Ein Designer hat das notwendige fachliche Wissen und kennt sich mit dem Zusammenspiel von Farben, Formen und Schriftarten aus. Sollten Ihre Ressourcen zum Anfang nicht ausreichen, oder werden an anderer Stelle dringender benötigt, können Sie sich auch selber daran machen, die Richtlinien festzulegen:

1. Farbe

Fangen Sie mit der Wahl der passende Farbe an. Darauf können Sie dann Ihr Design aufbauen. Schenken Sie dabei der Farbpsychologie besondere Beachtung, denn gerade beim Essen haben diese einen großen Einfluß. Verwenden Sie deshalb Appetit anregende Farben wie Rot, Gelb, Apricot und Grün. Wichtig: Merken Sie sich die Farbcodes, damit Sie in Zukunft immer die gleichen Farben verwenden.

2. Logo

Nehmen Sie keine Bilder oder Cliparts aus dem Internet. Diese unterliegen entweder dem Copyright oder wurden schon anderweitig verwendet. Versuchen Sie sich selber am Zeichnen, am besten gleich als Vektorgrafik. Wichtig: Vektorgrafiken lassen sich beliebig skalieren ­ das ist gerade für das spätere Drucken von Vorteil!

3. Schriftarten

Es gibt eine große Auswahl an Schriftarten, weit mehr als die auf dem Computer standardmäßig installierten. Da fällt die Entscheidung schwer, sich für die Richtige zu entscheiden. Die Schriftart sollte Ihr Konzept widerspiegeln, entweder ein serifer (konservativ) oder ein serifenloser (modern) Font. Er sollte in unterschiedlichen Größen und auch ausgedruckt gut lesbar sein. Wichtig: Benutzen Sie nie mehr als zwei Schriftarten!Vorweihnachtlicher Tisch, Corporate Design

Style Guide für Werbeflyer nutzen

Haben Sie Ihren Style Guide vorliegen, können Sie mit der Gestaltung Ihrer Einrichtung (Wandfarben, Möbel, Speisekarten), Geschäftsunterlagen (Visitenkarten, Briefpapier, Speiskarten) und Werbemaßnahmen (Flyer, Plakataufsteller, Schilder) beginnen.
Steht Ihnen zum Anfang nur ein kleines Budget zur Verfügung, dann empfiehlt es sich bei
einer der vielen günstigen Online­Druckereien wie print24 zu drucken. Anschließend können Sie die Werbematerialien, wie zum Beispiel Flyer, in der Nachbarschaft verteilen. Auch diese werden wieder in den Farben und der Schriftart des festgelegten Corporate Design gestaltet und es sollte dem Empfänger sofort klar sein, was ihn erwartet. Ruhig ein paar mehr drucken als verteilt werden ­ den Rest können Sie im Restaurant auslegen.
Sind die Flyer erst einmal in den Händen des zukünftigen Gastes, möchte der sich wahrscheinlich weiter über das Restaurant und die angebotenen Speisen informieren.
Deshalb gehört eine gute Webseite zum Standard und sollte spätestens zum Tag der Eröffnung, besser eine Woche vorher, fertig gestaltet sein. Auch hier können Sie sich professionelle Hilfe holen oder es in Eigenregie probieren, so lange Sie sich an Ihren Style­Guide halten.
Die beste Werbung ist natürlich die Empfehlung von einem rundum zufriedenen Gast.

Bilder von
Fotograf: viganhajdari
https://pixabay.com/de/glas-restaurant-trinken-gesund-1519578/
Fotograf: kaboompics
https://pixabay.com/de/weihnachten-tisch-einstellung-liebe-791110/

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