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Tortenfans aufgepasst: Hochzeitstorte selber machen

Wer bei der Hochzeitstorte selbst tätig werden will, braucht nicht nur viel Mut, sondern viel Erfahrung und Zeit. Schließlich soll an diesem besonderen Tag nichts schiefgehen. Außerdem soll die Torte schließlich auch schmecken und optisch etwas hermachen. Wer es sich also zutraut, die Torte in Eigenregie herzustellen, erhält hier ein paar wichtige Tipps und Informationen. Alle anderen erfahren hier etwas über den Mythos Hochzeitstorte und was es bei der eigenen Herstellung zu beachten gibt. Wichtig: Bevor die Torte am Hochzeitstags auf dem Tisch landet, unbedingt vorher das Rezept ausprobieren! Nichts ist unangenehmer, als wenn am Hochzeitstag die Torte auf Halbmast hängt oder der Geschmack der eigenen Kreation einfach zu wünschen übrig lässt.

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Wissenswertes rund um die Hochzeitstorte

Die klassische Hochzeitstorte kommt aus einer Schicht mit weiß eingefärbten Marzipan oder Zuckerguss daher, sie hat mehrere Etagen und auf dem Top-Level steht häufig ein kleines Brautpaar aus Marzipan, Zuckerguss oder Kunststoff. Weitere Motive und Figuren, die die Torte zieren, sind Rosenblüten, Trauringe, Taubenpaare oder eine Hochzeitskutsche. Eine selbstgemachte Hochzeitstorte erfordert Übung und Disziplin. Eine gute Vorbereitung ist hierbei das A und O. Größe, Form, Geschmack und Optik spielen dabei die wesentlichen Rollen. Schließlich ist die Torte, die häufig erst um Mitternacht serviert wird, eines der Highlights am Ehrentag des Brautpaares. Nichts ohne Grund ranken sich viele Mythen um diesen besonderen Kuchen mit Sahne.

Der Mythos Hochzeitstorte

Der Anschnitt

Es beginnt schon beim Anschneiden: Hier legen Braut und Bräutigam gemeinsam Hand an. Der Ablauf verrät angeblich viel über den Verlauf der weiteren Ehe. Das Messer führt das Paar zwar gemeinsam zur Torte, doch entscheidend ist, wer seine Hand oben liegen hat: Braut oder Bräutigam? Wer hier führt, der wird auch in der Ehe das Sagen haben. So behauptet es zumindest der Volksmund.

Das erste Stück Torte

Das erste Stück der Torte steht dem Brautpaar zu. Diese füttern sich dabei traditionell gegenseitig. Dieser Brauch soll die Fürsorge in der Ehe symbolisieren. Erst danach schneiden und verteilen Braut und Bräutigam die weiteren Tortenstücke an ihre Gäste.

Die Höhe der Torte

Egal, ob drei oder fünfstöckig: Die Etagen werden gerne interpretiert. Ob als Symbol für die Heilige Dreifaltigkeit (Vater, Sohn und Heiliger Geist) oder als Zeichen der gegenseitigen Liebe (Liebe, Heirat und Eheleben). Bei einer fünfstöckigen Torten stehen die einzelnen Etagen für einzelne Lebensabschnitte: Geburt, Konfirmation/Kommunion, Heirat, Kinder und Tod.

Titelbild: ©istock.com/talitha_it
Bild im Text: ©istock.com/kristina888

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Die Autorin ist seit 10 Jahren im Auftrag für gutes Essen und Trinken unterwegs.

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