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Tisk – Die Speisekneipe

Das Tisk – Muttis Küche, nur eben besser

Tisk? Dachten wir doch tatsächlich, irgendeine skandinavische Küchengröße hätte sich nach Berlin verirrt. Blieb nur noch die Frage: Dänisch oder schwedisch? Die Neuköllner Realität hatte dann allergings mit „nordisk mad“, nordischem Essen, nicht die Bohne zu tun. Im Tisk geht’s im Berliner Küche, um Broiler und Fritten rot-weiß, Paprikagulasch und Polenkohl – gemeint ist Blumenkohl polnisch, mit hart gekochtem Ei und Semmelbutter – um Kohlrouladen, Klopse, Jurkensalat und unjerollten Mops. Um „Muttis Küche“ also, nur „geiler gekocht“, was meint, „der heutigen Zeit angemessen interpretiert“.

Es geht um zwei ziemlich stadtbekannte Jungs – Kristof Mulack und Martin Müller, Berliner natürlich – die, gemeinsam mit ihrem Team, das neoneuköllnische Kneipenkonzept auf den Weg gebracht haben. Und es geht schließlich um Clara und Roland Walter, zwei Menschen aus dem Backstagebereich der Tisk-Gründung, die normalerweise nicht im Rampenlicht stehen. Wenn wir dennoch sagen „Spot an und Szenenapplaus“, dann deshalb, weil es ohne Roland Walter das Tisk gar nicht gäbe und ohne Clara Walter es nicht so wäre, wie es ist.

Er, ein ehemaliger Softwareunternehmer, ist der Hauseigentümer und ein Vermieter, dem nicht nur sein Kontostand, sondern auch das Kiezwohl am Herzen liegt und sie eine Innenarchitektin, der mit einer ausgeklügelten Möbel- und Materiel-Melange ein astreiner Spagat zwischen Altberliner Kneipe und stylisher Kantine gelungen ist. Und übrigens: Tisk ist übrigens althochdeutsch – also etwa 8. Jahrhundert – und bezeichnet Hölzer die sowohl Teller als auch Tisch waren.

TISK Speisekneipe

Genuss für unterwegs – GARCON als APP

Neckarstraße 12

12053 Berlin

www.tisk-speisekneipe.de

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