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Peru – Die beste Küche Südamerikas

Peru, da sind sich die Geschmäcker einig, hat die beste Küche Südamerikas. Seit sechs Jahren in Folge gewinnt das Andenland im Rahmen der World Travel Awards jährlich den Titel als “South America’s Leading Culinary Destination”.

(Picture: The Altiplano in Peru, one of the world’s highest flatlands, above 3800m. Plenty of Vicuñas, Llamas and Alpacas can be seen here!)

Gleich drei Restaurants in Lima, Central (Platz 5), Maido (Platz 8) und Astrid y Gastón (Platz 33), zählen zu den Top 50 Restaurants weltweit. Überhaupt scheint die peruanische Küche beständig auf dem Vormarsch zu sein – doch warum ist das so?

Ein Land, drei Klimazonen

Grob lässt sich Peru in die drei Klimazonen Selva (Regenwald), Sierra (Anden-Hochebene) und Costa (Küste) unterteilen. Über 60% Perus nimmt der grüne Tief- und Hochregenwald ein. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt jedoch westlich der Anden an der Küste, welche nur 10% des Landes ausmacht. Zwischen Pazifik und Amazonas wächst alles, was die peruanische Küche zu bieten hat – nicht umsonst gilt sie als eine der vielfältigsten überhaupt!

(Picture: Watching Condors in the Colca Cañon, Peru)

Während im Regenwald alles von scharfem Chili (Ají), Avocados, Kakao und Bananen angebaut wird, findet man im Altiplano weitläufige Quinoafelder und die außergewöhnlichsten Kartoffel- und Maissorten. An der Küste wiederum wird viel Fisch gefangen und vor allem zum berühmten Ceviche verarbeitet. Egal, wo man sich befindet: Superfood-Fans haben von Aguajen in der Selva bis hin zu Kiwicha und Chía aus den Anden die Qual der Wahl!

Volle Vielfalt

Nicht nur wegen seiner geographischen Diversität kann Peru mit einer vielfältigen Küche aufwarten! Was viele nicht wissen: Das “typisch peruanische Gericht”, welches am Ende auf unseren Tellern landet, ist durch vier verschiedene Kontinente beeinflusst!!

Basierend auf der traditionellen Küche der Inkas wurde die peruanische Gastronomie nach und nach durch Einflüsse der iberischen beziehungsweise kreolischen Küche (spanische Kolonisation), der afrikanischen Küche (Sklaven), der französischen Küche (Einwanderungswelle nach der französischen Revolution) und der chinesischen sowie der japanische Küche (unzählige Gastarbeiter ab der Siebziger Jahre) geprägt!

Wenn Köche zu Helden werden

Der Chefkoch des Astrid y Gastón, Gastón Arcurio, steht wie kein Anderer für die Identitätsfindung eines Landes durch seine Gastronomie. Während Peru noch bis Mitte der Neunziger im Ausland eher für Korruption statt Küche und Terrorismus statt Tourismus bekannt war, änderte sich das Image des Staats rapide.

(Picture: Exploring the magical archeological site of Machu Picchu, Peru, is a once in a lifetime experience. Picture taken during a viventura Group Tour.)

Als touristische Destination erfreut sich Peru heute mit seinen Attraktionen vom Weltwunder Machu Picchu, über die mysteriösen Nazca-Linien bis zum Titicacasee größter Beliebtheit, und auch die peruanische Küche hat das Ihre dazu beigetragen. Wahren Genießern kann man eine Reise nach Peru deswegen nur ans Herz legen!

Köche in ganz Peru begannen, ihren Beruf als eine Mission zu sehen, ihr Land nachhaltig zu prägen und zu verändern. Mit seiner Mischung aus traditioneller peruanischer Küche und modernen Einflüssen eroberte Arcurio Gaumen und Herzen von Südamerika bis Europa und erlangte den Status eines nationalen Helden, wie er in Südamerika sonst nur Fußballern vorbehalten ist.

Heute setzen die Starköche in Peru mit Gerichten aus der Fusionsküche Trends und kreieren Klassiker neu aus einer Kombination von traditionellen Zutaten wie Süßkartoffeln, Meerschweinchen- und Alpakafleisch sowie internationalen Tendenzen. Unterwegs im Andenland lernt man so das Feinschmeckerparadies Peru mit all seinen kulinarischen und landschaftlichen Höhepunkten ganz besonders kennen und lieben.

www.viventura.de

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