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Pietrasanta – Die Stadt des Marmors

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Wenn sich diese drei Frauen auf einen Aperitivo zusammenfinden, geht es um Kunst und Mode, um die italienische Endlos-Rezession und die Staatsverschuldung, um Bürokratie und Bürgersinn und natürlich immer auch um ihren toskanischen Traum. Treffpunkt Pietrasanta also. Es ist die Stadt des Marmors – „pietra“ bedeutet Stein und „santa“ heilig. In der Nähe liegt das Marmor-Mekka Carrara, dessen Ruhm ein bisschen auf Pietrasanta abfärbte. 25.000 Einwohner, ein Ort der Bildhauer, Künstler und Kunsthandwerker. Schmale Gassen, kleine Läden, die Klosterkirche Chiesa di San Agosto, der Dom San Martino, der Campanile, den Michelangelo entworfen haben soll.
In einem Café an der Piazza Duomo, dem Marktplatz von Pietrasanta, bin ich mit Elena Berton, Andrea Lehmann und Ebi de Boer verabredet. Drei Frauen, die das bewahren wollen, was diese Gegend immer prägte: traditionelles Handwerk, den Olivenanbau in einer einzigartigen Kulturlandschaft und künstlerische Kreativität, die sich von den Sehnsüchten und Mythen der Toskana inspirieren lässt.

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