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japanisch – Cocolo Ramen

Der Berliner Multi-Gastronom The Duc Ngo, zu dessen Restaurant Imperium das Cocolo Ramen gehört, kann lange nicht am Paul-Lincke-Ufer in Kreuzberg gewesen sein – ansonsten wäre ihm sicher aufgefallen, wie wenig einladend zumindest äußerlich sein Ramen Lokal dort wirkt.

Die Terrasse ein Möbellager; ein Schaukasten, bei dem man besser wegschaut – uns gefällt sowas nicht.

Andere sehen das offenbar weniger kritisch, denn der Andrang im Cocolo Ramen ist gewaltig.

60 bis 70 Gäste bringt der Service unter, damit hat er gut zu tun und keine Zeit für Erklärungen, etwa von Zutaten oder ihrer Verarbeitung.

Wir meinen, das ist Massenabfertigung, die sich nicht nur negativ auf die Atmosphäre, sondern auch auf das Speisen- und Getränkeangebot auswirkt.

Immerhin schaffen es die Köche in der offenen Küche, sechs Ramen und eine ausreichende Anzahl an Vorspeisen zuzubereiten.

 

 

Wir bestellten Wan Tan (Teigtaschen mit Garnelenfüllung) und Kakuni (gekochter Schweinebauch), beide Vorspeisen waren in Ordnung.

Nicht vom Hocker gerissen haben uns unsere beiden Ramen Suppen, die Aromatik der Brühen war flach, die Nudeln hatten nur wenig Biss, die Toppings wirkten sehr spartanisch.

Was die Getränke betrifft: gerösteter Vollkornreis in einer Tasse mit heißem Wasser ist kein Genmaicha und Shochu auf Eis mit halbierter Blutorange und einer Saftpresse kein Chuhai.

Fazit: Ein Ramen-Restaurant mit Reserven.

 

 

Cocolo Ramen

Paul-Lincke-Ufer 39-40

10999 Berlin-Kreuzberg

Tel. 030 — 98 33 90 73

www.kuchi.de/restaurant/cocolo-x-berg

 

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