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Gemüse bei Lüske

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Garten- und Ackerdiven

Keine Frage, Obst und Gemüse sind die Sensibelchen jedes Supermarktes und wichtige Aushängeschilder. Das wissen natürlich auch die Lüske-Leute, wobei das Wissen eben nur die eine Seite des Geschäfts ist. „Man muss es auch anwenden“, sagt Christian Rath. Und so bringen der gestandene Einzelhandelskaufmann und sein Azubi Wais Rokhani mit der Akribie von Briefmarkensammlern die Auslagen mehrmals täglich in Bestform.

Saisonale und regionale Vielfalt

„Das Auge kauft mit“, weiß Rath. In seinen Regalen dominiert Einheimisches: Blatt-, Blüten-, Frucht- und Wurzelgemüse. Saisonalität und Regionalität sind gesetzte Größen, beim Obst ist es genauso. Kein Wunder also, dass die Domäne Dahlem seit Jahren zu Lüskes Top-Lieferanten gehört. Meist zweimal die Woche steuert Gert Mazurel den schwarzen Transporter die paar Kilometer zur Königin-Luise-Straße. Seiner Herkunft und vielleicht auch seines Fahrstils nennen ihn die Kollegen den „fliegenden Holländer“. Bei den Domäne-Gärtnern holt er frisches Gemüse ab: Salat, Mangold, Grünkohl, Palmkohl und Rote Bete in verschiedenen Sorten.

Zufriedene Kundschaft

Markus Heiermann, Betriebsleiter Gemüsebau auf der Domäne, nennt die langjährige Beziehung zu Lüske ein Win-win-win-Verhältnis. „Wir profitieren ebenso wie Lüske“, erklärt Heiermann, „am meisten haben aber wohl die Kunden davon.“ Und die sind ganz offensichtlich mit dem Angebot mehr als nur zufrieden.

Rares geben Bares

„Hier gibt‘s sogar echte Brunnenkresse“, konstatiert eine Frau mit unüberhörbar hanseatischem Dialekt, „die haben sie nicht mal auf dem Isemarkt.“ Zur Erklärung: Der Isemarkt ist Hamburgs wohl berühmtester Wochenmarkt unter dem Viadukt der U-Bahnlinie 3. Über 200 Händler bieten dort Produkte an, die es anderswo in der Hansestadt nicht oder nur selten gibt. Die Dame legt die kräutrige Rarität in ihren Einkaufswagen, dazu Bamberger Hörnchen und Roscoff-Zwiebeln. Ihre Begleiterin interessiert sich für Cima di rapa, den hierzulande noch nicht allzu häufig angebotenen Stängelkohl.

Rezeptkarten als Markenzeichen

„Was macht man damit?“ Wais Rokhani, der umsichtige Azubi, reicht ihr eine Rezeptkarte: Orecciette mit Cima di rapa, ein Traditionsgericht aus Apulien. Die Kundin entscheidet sich für das fremde Gemüse. „Diese Rezeptkarten sind eins unserer Markenzeichen, nicht nur am Gemüseregal, sondern auch beim Fleisch und Fisch“, so Christian Rath. „Unsere Köche entwickeln sie und viele Stammkunden schwören darauf.“

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Lüske
Drakestraße 50
12205 Berlin-Lichterfelde
Tel. 030 – 80 20 20 160
www.lueske.berlin

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