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Was ist denn bitte Fözelék?

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Das ungarische Wort für Gemüsesuppe ist Fözelék. Etwas, das wir besser vor der Bestellung, als danach gewusst hätten. Aber, keine Reise ohne Peinlichkeiten! Denn wer kennt ihn nicht, den schönen Moment, als man vor der fremden Speisekarte sitzt und mit Händen und Füßen zu erklären versucht, dass man doch bitte die ‚Nummer vier‘, bestellen möchte. Solche Situationen kennen wir zur Genüge. Manchmal bereichern sie den Urlaub, manchmal gehen sie als ‚Peinlichkeit, die man immer wieder erzählen muss‘ in die Lebensgeschichte ein.

Heute, mit Smartphones und all der technischen Vielfalt, sind wir natürlich trickreicher geworden. Kleine Bestellungen und Wegbeschreibungen lassen sich mühelos mit Google Translator in die gewünschte Sprache übersetzen. Lustige Fehler und ungenaue Übersetzungen sind inklusive, dafür aber kostenlos. An Helferlein und Apps fehlt es also nicht mehr auf dem Markt. Schwer da den durch Durchblick zu behalten und noch schwerer eine Entscheidung zu treffen.

Das Smartphone als Lebensader

Dumm ist dann nur, wenn sich das geliebte Smartphone aus dem Urlaub verabschiedet und sich selbst auf der Bootstour im Fluss versenkt. App ade. Dann steht man wieder da, mit Händen und Füßen erklärend, dass in der Smartphonehülle diverse Karten steckten.
Es sind diese komplexeren Momente, wo ich mir wünschte, ich könnte die Sprache sprechen. Richtig sprechen! Momente, in denen man Menschen kennenlernt, und mehr als nur die üblichen Floskeln runterrattern möchte.

Wie sinnvoll es ist, eine Sprache zu lernen, erklärt sich wahrscheinlich von selbst. Wir alle wissen, wie gut sich Lernen auf unser Gedächtnis auswirkt. Dass Kinder, die frühzeitig mit dem Fremdsprachenunterricht beginnen, nicht nur das Gedächtnis trainieren, sondern auch die motorischen Fähigkeiten verbessern.
Oma hatte also recht, denn wie sagte sie noch so schön? „Kind, lerne Sprachen, damit du dich in der Welt verständigen kannst!“

Die Realität sieht oft anders aus

Natürlich hatte Oma recht, aber Hand aufs Herz, in einem chaotischen Alltag zum Sprachunterricht zu gehen, bringen die meisten nicht mehr in ihren Zeitplan unter. Was bleibt, sind Onlinekurse. Da gibt einiges, von Vor-gesprochenen Sätzen, die man einfach wiederholen muss, wie bei Duolingo, bis zu Preply, wo es richtige Online-Lehrer gibt, die einem das Kursmaterial korrigieren. Der Vorteil ist natürlich, dass man eine kleine Lektion leicht in seinen Alltag integrieren kann.
Was das angeht, hätte ich gerne gewusst, was Oma dazu sagt.

 

 

 

 

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