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Graubünden – Valserwasser

Die schmale Straße in Valsertal ist auch deshalb eine Herausforderung, weil hinter jeder Kurve ein „Wasser-Auto“ auftaucht. Lichthupe, Fahrergrüße, weiter. Die 20-Tonner, die das Valserwasser in Richtung Autobahn transportieren, weisen den Weg. Nötig wäre es nicht, die Fabrikgebäude der Valser Mineralquellen GmbH sind nicht zu übersehen. Uns empfängt Erwin Berni, ein freundlicher Endvierziger, gelernter Automechaniker, Technischer Kaufmann, seit 1995 bei Valser, zuständig für Human Resources, Public Affairs & Communications und Leiter des Besucherzentrums.Valser Mineralquellen 3

Am wichtigsten ist ihm jedoch, dass er ein waschechter Valser ist, das kommt zuerst. Und ein bisschen Stolz muss sein. Berni erklärt: „Die warme Quelle im Gebiet des Bergkamms des Piz Auls war schon in der Bronzezeit bekannt. Über Jahrhunderte machte man sich die heilende Wirkung zunutze, indem man darin badete. Im 19. Jahrhundert begann die Blüte der Kurbäder, erst dann setzte der Siegeszug des Mineralwassers als Getränk ein.“

1961 wurde zum ersten Mal das Wasser der St.-Peters-Quelle in Flaschen abgefüllt, der unaufhaltsame Aufstieg des Valserwassers begann.
Inzwischen sprudelt auch noch die St. Paulusquelle, die sich auf 1.815 Meter Höhe befindet und damit zu den höchstgelegenen Quellen in den Schweizer Alpen gehört. Ihr Mineralwasser ist im Gegensatz zu dem aus der St. Petersquell kalt – knapp 5 Grad Celsius. Erwin Berni bringt Flaschen und Gläser:  „Hier die hoch mineralisierten Valser Classic und Valser Naturelle aus der St. Petersquelle und hier das Valser Silence aus der St. Paulsquelle mit einem geringeren Minaraliengehalt.“

Valser Mineralquellen 4

Graubünden ist nicht nur das Land der hundertfünfzig Täler, sondern wohl auch ebenso vieler Mineralquellen. Deren mineralhaltiges Wasser, das früher fast ausschließlich für Heilzwecke genutzt wurde, hat in den letzten Jahrzehnten einen wahren Siegeszug als Getränk angetreten. Ganz besonders gilt das für das Valserwasser.

Wir probieren, unser Favorit ist klar das Valser Classic. Erwin Berni gefällt das. Er hat Degustationsnotizen eines Berliner Wasserprofis bei der Hand. Arno Stegoweit, erster Wassersommeliers Europas (www.wasser-sommelier.de), schreibt zum Valser Classic: „Ich empfehle es zu kräftigen Speisen und intensiven Weinen. Es erfrischt mit einem angenehm geringen Gehalt an Kohlensäure, ist bekömmlich und vitalisiert von Natur aus. Ein ausgewogen mineralisiertes, charakterstarkes und ausgeprägtes Mineralwasser.“ Bei soviel Kompetenz ist dem eigentlich nichts hinzuzufügen.

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Valser Mineralquellen

Camp 519
CH-7132 Vals
Tel. +41 (0)81 920 77 70
www.valser.ch

About Redaktion

Die Autorin ist seit 10 Jahren im Auftrag für gutes Essen und Trinken unterwegs.

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