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Interview mit Gerold C. Bauer von EDGAR FUCHS

Gerold Christian Bauer, 53, stammt aus dem Moselstädtchen Traben-Trarbach, studierte in Mainz Innenarchitektur, kam 2006 zur Unternehmensgruppe Edgar Fuchs und leitet seit 2011 die Berliner Niederlassung das bundesweiten Marktführers im Bereich Küchen- und Objektausstattung.

Ein ziemlich spröder Begriff, Herr Bauer.

Sie mögen das so sehen, aber unsere Kunden wissen schon genau, was sich dahinter verbirgt.

Erklären Sie es doch bitte mal einem Laien.

Wir sind Dienstleister für die Gastronomie und Hotellerie. Doch wir statten nicht nur aus, sondern unsere Arbeit geht weit über die Einrichtung von Küchen oder Gasträumen hinaus. Wir erarbeiten beispielsweise komplette Restaurantkonzepte, wenn der Kunde es wünscht, einschließlich des Foodkonzeptes. Weithin planen wir den Neu- und Umbau sowohl finanziell als auch zeitlich, und wir übernehmen mit Hilfe spezialisierter Baufirmen dann die Realisierung. Natürlich immer in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Und, lassen sie mich das noch sagen, wir haben dabei sehr hohe Qualitätsansprüche. Es ist übrigens gleich, ob es sich um das Mitarbeiterrestaurant einer großen Versicherung handelt, in dem täglich 2.500 Menschen versorgt werden oder um ein Café mit 16 Sitzplätzen.

Seit fünf Jahren existiert die Niederlassung der Fuchs-Gruppe in Berlin. Wie sieht denn Ihre Bilanz aus?

kuechen-fuchs-2001

Partner im Estrel: Geschäftsführer Harald Fuchs, Niederlassungsleiter Gerold Christian Bauer und Küchendirektor Peter Griebel, v.li.

Erstmal: Die Edgar Fuchs GmbH wurde vor 50 Jahren vom Namensgeber des Unternehmens im unterfränkischen Aschaffenburg gegründet und wird heute in zweiter Generation von seinen Söhnen Harald und Michael Fuchs geleitet.

Inzwischen gibt es neben der Firmenzentrale sechs weitere Standorte, die jüngste Niederlassung ist in der Schweiz, in Rottenschwil im Kanton Aargau, die zweitjüngste und bisher nördlichste in Berlin.
Auf der Haben-Seite in der Hauptstadt stehen bisher solche Restaurants wie das Nobelhart & Schmutzig, das Einsunternull, das Pasta Maria, das Two Buddhas am Nordbahnhof, das Greenhouse in Glienicke oder die Patisserie Jubel in Prenzlauer Berg.

Unser erstes Projekt als eigenständige Niederlassung hier war übrigens ein neues Küchenkonzept für die Weinbar Rutz und natürlich die Realisierung dieses Konzepts.

Neuerdings sieht man Sie häufig im Estrel Hotel.

Das ist richtig. Die Zusammenarbeit mit dem 1.125-Zimmer-Haus in Neukölln und dessen Küchendirektor Peter Griebel ist aber nicht neueren Datums, wir sind schon seit sieben, acht Jahren Partner. Die Dimension des derzeitigen Projektes allerdings übertrifft alles, was wir bisher gemeinsam realisiert haben.

Estrel Berlin, Sonnenallee 225, 12057 Berlin, presse@estrel.com, www.estrel.com

Worum geht es?

Kurz gesagt, um eine komplett neue Küchenstruktur. Das betrifft nicht nur neue Technik, sondern auch die Optimierung von Arbeitsabläufen, die Einsparung von Ressourcen, die Senkung von Betriebskosten, die Ergonomie, Hygiene und viele andere Faktoren. Das ist also ein ziemlich großes Rad, das wir da gemeinsam drehen, übrigens bei laufendem Betrieb.

Wann werden die neuen Küchen im Estrel startklar sein?

Wir sind im Plan, also im September.

Vielen Dank für das Gespräch

www.edgarfuchs.com

 

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