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Nicht ohne meinen Aal! Klassiker der norddeutschen Küche

Ist Aal eigentlich Bestandteil der typisch norddeutschen Küche und welche Klassiker gehören auf jeden Fall dazu? Im folgenden Beitrag gibt es eine kleine Auswahl, welche Gerichte bei einer kulinarischen Reise durch Hamburg und Norddeutschland nicht fehlen sollten. Daher besonders empfehlenswert für die Planung eines typisch norddeutschen Buffets!

Gutes aus dem Meer: Aal, Krabbensuppe und Labskaus

Ob hanseatisch oder norddeutsch, viele Gerichte aus dieser Region enthalten Fisch – kein Wunder, schließlich ist die Nordseeküste nicht weit entfernt. Ein Tipp für die Planung eines norddeutschen Buffets: Spezialisten für die norddeutsche Küche gibt es nicht nur in guten Restaurants, sondern auch unter vielen Catering-Firmen, wie man sie hier finden kann. Die wissen oft am besten, was auf der Speisetafel nicht fehlen sollte und sind dennoch offen für die Sonderwünsche ihrer Kunden.

Aal, Meeraal, Bild garcon24.de

Ein frischer Aal ist natürlich die Hauptzutat der Hamburger Aalsuppe. Die Suppe bekommt mit Backobst, Katenschinken und diversen regionalen Gemüsesorten ihren typisch sauren Geschmack. Ein weiterer Suppenklassiker der norddeutschen Küche: die Krabbensuppe mit frisch gepulten Krabben, die im Norden auch Porren oder Granat genannt werden. Neben dem Suppengemüse darf auch Spargel nicht fehlen, sowie ein Spritzer Limettensaft und eine gute Prise Curry.

Dieser würzige Brei aus Pökelfleisch, Kartoffeln und Roter Bete gilt als alte Leibspeise der Seeleute: Labskaus musste nicht gekaut werden und bot eine Vielzahl an wichtigen Vitaminen. Wichtig natürlich auch der Hering und die Zwiebeln, die entweder mit dem Brei vermengt oder separat serviert werden. In diesem Beitrag steht, was einen Hering eigentlich von einem Matjes unterscheidet – ebenfalls ein beliebter Fischklassiker in ganz Norddeutschland.

Spezialitäten vom Land: Schnüsch, Hamburger National und der „große Hans“

Nicht nur die Landbevölkerung schätzte dieses einfache Gericht, auch bei der besseren hanseatischen Gesellschaft erfreute es sich großer Beliebtheit: Schnüsch ist ein schmackhafter Gemüseeintopf, der mit einem dick geschnittenen Holsteiner Katenschinken zubereitet wird. Ebenfalls als typische Zutaten gelten Pferdebohnen und Brechbohnen, Kartoffeln, Erbsen und eine Speckschwarte.

Besonders gehaltvoll ist auch das Gericht mit dem wohlklingenden Namen „Hamburger National“. Als Fleischeinlage enthält es leicht gepökelten Schweinebauch. Dazu gibt es Steckrüben und Kartoffeln – also ein einfacher und herzhafter Eintopf, den die Landbevölkerung zu ihrem Leibgericht oder eben zum „Hamburger National“ kürte.

Etwas Süßes zum krönenden Abschluss des norddeutschen Essens darf natürlich nicht fehlen. Ein Klassiker unter den Nachspeisen ist der „große Hans“. Der hat trotz der Namensgleichheit nichts mit dem berühmten Schauspieler Hans Albers zu tun, sondern ist ein köstlicher Hefekuchen, der in einer Puddingform gebacken wird. Diesen serviert man noch lauwarm mit einer erfrischenden Zitronensoße oder Johannisbeeren mit Puderzucker.

Eine große Auswahl an Meeresfrüchten konnten die Besucher der Grünen Woche entdecken.

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